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Risikooffenlegungsmitteilung

Diese Mitteilung wird Ihnen in Übereinstimmung mit den Anforderungen der Financial Services Authority ("FSA") gemacht, da Sie beabsichtigen, mit so genannten Contracts for Differences in Form von Wetten bei einer Firma zu handeln, die das Investmentgeschäft als Buchmacher ausübt. Es können nicht alle Risiken und sonstigen wichtigen Aspekte offen gelegt werden, die im Zusammenhang mit dem Handel mit Contracts for Differences in Form von Wetten bestehen.

Bei derartigen Geschäften kann das Risiko hoch sein. Da sich diese Geschäfte merklich von üblichen Wetten unterscheiden, sollten Sie sich an dieser Art des Wettens nicht beteiligen, wenn Sie sich nicht im Klaren darüber sind, worum es bei dem von Ihnen angestrebten Geschäft geht und welchem Verlustrisiko Sie sich tatsächlich aussetzen. Der Betrag, den Sie gewinnen oder verlieren können, variiert je nach Ausmaß der Schwankungen des Preises des Index ("zugrunde liegende Märkte"), auf dem die Wette beruht, es handelt sich nicht um eine vorbestimmbare Summe wie beim Platzieren einer herkömmlichen Wette. Für ein breites Publikum sind diese Geschäfte nicht geeignet; Sie sollten sich deshalb sorgsam überlegen, ob diese Geschäfte für Ihre Verhältnisse und Finanzmittel geeignet sind. Wenn Sie darüber nachdenken, sich an dieser Art des Wettens zu beteiligen, sollten Sie sich Folgendes bewusst machen:

1. Das hohe Maß an „Fremdkapital“ oder „Hebelwirkung“ ist ein besonderes Merkmal dieses Geschäftstyps. Dies geht auf das für diese Wetten geltende Einschusssystem zurück, mit welchem im Allgemeinen eine relativ bescheidene Einlage oder ein relativ bescheidener Anfangseinschuss bezogen auf den Gesamtkontraktwert verbunden ist, so dass eine relativ kleine Bewegung im zugrunde liegenden Markt eine unverhältnismäßig große Wirkung auf Ihre Wette haben kann. Wirkt die Bewegung auf dem zugrunde liegenden Markt zu Ihren Gunsten, so können Sie einen guten Gewinn machen, aber eine gleichermassen kleine negative Marktbewegung kann nicht nur rasch zum Verlust Ihrer gesamten Einlage führen, sondern für Sie auch einen großen Zusatzverlust bedeuten, wenn Sie mit der Firma keinen Vertrag über eine beschränkte Haftung abschließen.

Wenn Sie auf Kreditbasis handeln, die neben anderen Zahlungen den Originaleinschussbedarf abdecken kann, so wird Ihr Verlust oder Ihre finanzielle Haftung nicht durch das Ausmaß Ihrer vereinbarten Kreditfazilität beschränkt und es ist möglich, dass von Ihnen Nachschüsse in einem Betrag, der Ihre Fazilität übersteigt, verlangt werden. Aus diesem Grund sollte der Kapitalbetrag, den Sie einzusetzen bereit sind, ausreichend sein, um Ihre Kreditzuweisung und die Möglichkeit späterer Nachschusszahlungsaufforderungen abzudecken, die nur erfolgen, wenn Ihre Kreditzuweisung überstiegen wurde.

2. Es ist möglich, dass Sie aufgefordert werden, kurzfristig erhebliche Zusatzeinschüsse zu hinterlegen, um Ihre Wette aufrecht zu erhalten. Bringen Sie besagte Zusatzmittel nicht innerhalb der geforderten Frist bei, so kann Ihre Wette mit einem Verlust beendet werden und Sie haften für ein daraus folgendes Defizit.

3. Diese Geschäfte werden nicht auf einer anerkannten oder bestimmten Investmentbörse getätigt, so dass sie für Sie mit größeren Risiken verbunden sind als Börsengeschäfte. Die Wettstruktur und Wettregeln werden einzig vom Buchmacher festgelegt. Möchten Sie beispielsweise die Wette früher als zu dem Zeitpunkt beenden, zu dem sie sonst automatisch enden würde, müssen Sie sie zur Kursstellung des Buchmachers beenden, die die Prämie oder den Abschlag des “zugrunde liegenden” Marktes widerspiegeln kann. Wenn der zugrunde liegende Markt geschlossen wird, ist es möglich, dass die Kursstellung Ihres Buchmachers durch das Gewicht anderer Kunden, die bei Ihrem Buchmacher kaufen oder verkaufen, beeinflusst wird. Sie müssen jede Wette beim gleichen Buchmacher beenden, bei dem Sie sie ursprünglich abgeschlossen haben.

4. Beim Abschluss derartiger Geschäfte muss Ihr Buchmacher besagten Abschluss gemäß einem Zweiparteienkundenvertrag entsprechend den FSA Conduct of Business rules tätigen, es sei denn, er ist hiervon ausgenommen. Sie sollten sich davon überzeugen, dass der Handel durchgehend in strenger Übereinstimmung mit diesem Kundenvertrag durchgeführt wird und eine Meldung an die FSA machen, wenn Sie Grund zu der Annahme haben, dass dies nicht geschieht.

5. Bevor Sie Wetten platzieren, sollten Sie von Ihrem Buchmacher eine schriftliche Bestätigung aller Geschäfte oder sonstiger Lasten erhalten, für die Sie haften.

6.In Folge des Art. 412 des Financial Services and Markets Act 2000 sind die Wetten in diesem Fall durchsetzbar und die Buchmacherfirma kann von Ihnen verklagt werden (wenn Sie gewinnen) und kann Sie verklagen (wenn Sie verlieren).

7. Ein Geschäft mit beschränkter Haftung schränkt das Ausmaß Ihrer Haftung für einen Verlust bei einem Geschäft auf einen Betrag ein, der vor Abschluss dieses Geschäftes von Ihnen vereinbart wurde, aber Sie können einen solchen Verlust in einer relativ kurzen Zeit erleiden. Sie sollten diesen Aspekt, wie er in den Bedingungen Ihres Buchmachers beschrieben ist, besonders beachten. Insbesondere sollten Sie überprüfen, ob die beschränkte Haftung nur während der üblichen Geschäftsstunden garantiert ist. Es ist wahrscheinlich, dass Ihnen bei dieser Art von Geschäft Zusatzkosten entstehen und Sie sollten von Ihrem Buchmacher eine Begründung für diese einholen, so sie anfallen. Bei diesen Zusatzkosten kann es sich um eine bestimmte Zusatzabgabe oder "versteckte Kosten" handeln, da die Preise oder der Spread, auf denen diese Wetten beruhen, sich von denen unterscheiden, die für andere Wetten gelten, die keiner beschränkten Haftung unterliegen.

8. Ihr Buchmacher darf Sie gemäß FSA-Vorschriften nicht in Bezug auf Anlagen (Anlagen oder mögliche Geschäfte mit Anlagen) beraten oder Ihnen Anlageempfehlungen gleich welcher Art geben. Dieses Verbot greift jedoch nicht, wenn Ihnen bei der Beratung Sachinformationen über den Markt oder Informationen, zu einem von Ihnen nachgefragten Geschäft, bezüglich Geschäftsverfahren, möglicher verbundener Risiken und über die Möglichkeiten der Risikominimierung gegeben werden.

9. Ihr Buchmacher ist verpflichtet, Ihr Geld in Sondertreuhandkonten gemäß den Bestimmungen der Financial Services Authority zu halten, was jedoch möglicherweise nicht umfassenden Schutz bietet. Diese Bestimmung gilt nicht unter Umständen, unter denen Ihr Buchmacher nach FSA-Regeln nicht verpflichtet ist, Ihr Geld in Sondertreuhandkonten zu halten.

10. Hinterlegen Sie eine Sicherheit als Absicherung bei Ihrem Buchmacher, so sollten Sie von Ihrem Buchmacher erfragen, wie mit Ihrer Sicherheit verfahren wird.

11. Haben Sie Grund zu der Annahme, dass der Buchmacher, mit dem Sie Geschäfte schließen, nicht nach den Ihnen gegenüber von ihm gemachten Erklärungen, den Bedingungen Ihres Kundenvertrages oder den Regeln der FSA handelt, so sollten Sie ihn beim Financial Ombudsman Service, South Quay Plaza, 183 Marsh Wall, London E14 9SR melden. Tel.: 0845 080 1800.

WorldSpreads Limited

August 2005